■ Siedlungsökologie

FP_Menu_siedlungsoko


Anstelle monotoner Abstandsgrün-Flächen könnten in der Stadt (Wild-)Stauden oder Sträucher blühen und Passanten wie Wildbienen freuen. Der Aufwand zur Pflege ist nicht so hoch, wie befürchtet. Kommunen haben den Auftrag, urbane Biodiversität zu fördern und die Bevölkerung ist bereit für mehr Ökologie.
Richtige Einschätzung der Standortfaktoren Feuchte, Nährstoffe, Wärme und Licht kombiniert mit Artenkenntnissen entscheiden über das Gelingen einer Wildstaudenpflanzung – noch mehr als bei gärtnerischen Stauden.

Ich erstelle solche kleineren Biodiversitätsinseln in der Stadt. So werden Baumscheiben, Abstandsgrün, Strassenborde, Teile öffentlicher Grünräume mit vertretbarem Aufwand zu ökologisch wertvollen kleinen Habitaten. Sie wirken auch als Vernetzungsflächen (Trittsteinbiotope) für Kleinlebewesen. Diverse Arten der Roten Liste gefährdeter Pflanzen können an schwierig erscheinenden Standorten gut gedeihen. Praktischer Naturschutz dank Artenkenntnis!


Auch mit Totholz oder Sand-/Kiesinseln kann Artenvielfalt in die Stadt gelockt werden. Das muss nicht prominent inszeniert werden. Es funktioniert auch als scheinbar zufällige kleine „Un-Ordnung“.
Ich erstelle auch speziell wildbienenfreundliche Habitate, mit allem was dazu gehört: Sandflächen in richtiger Konsistenz, artgerechtes Blütenangebot, dickes Totholz mit Bohrlöchern, etc.