■ Landschaftspflege

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Wildhecken brauchen alle paar Jahre einen Pflegeschnitt, damit sie ihren ökologischen Wert erhalten. Da ich nicht nur holze, sondern Pflanzen kenne, kann ich aus einer verwachsenen Hecke wieder einen Lebensräum für Vögel, Wildbienen und andere Insekten und Kleinsäuger herausarbeiten. Schnittgut staple ich vor Ort zu Kleinstrukturen oder führe es ab.
Zu einer guten Wildhecke gehört möglichst auch ein Krautsaum auf der sonnigen Seite. Auch der braucht Pflege, damit er optimal gedeiht und als Habitat für viele Tiere dient.


Waldränder: Dicht zugewachsene Waldränder schliessen das Waldesinnere vor den Passanten ab und versperren ihnen den Zugang – praktisch und psychologisch. Auch sind dichte Gebüschmauern weit weniger artenreich wie lockere Anordnungen. Durch gezielte punktuelle Rückschnitte von universellen Sträuchern und Stehenlassen von blütenreichen Dornenbüschen werte ich Waldrandsektionen ökologisch auf. Solche Eingriffe wirken harmonisch und sanft. Wenn ihnen ein jährlicher Pflegeschnitt folgt, kann sich der erzielte Status langfristig erhalten lassen. Natürlich zerkleinere ich das Schnittgut und lasse es in kleinen Haufen vor Ort.


Invasive Neophyten, also ortsfremde und sich schädlich ausbreitende Pflanzen können meist durch manuellen Eingriff stark zurückgedrängt werden. Mit Japanknöterich ist es schwierig, aber die meisten anderen Arten kann man durch konsequente punktuelle Bekämpfung in Schach halten. Bedingung ist, dass man sie erkennt und weiss, wann und wie man ihnen am meisten schadet.