■ Referenzen

Corporate Volunteering für WWF (CH)

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Im Auftrag des WWF und Grün Stadt Zürich leite ich Firmen-Freiwilligenteams bei Landschaftspflegeeinsätzen. Wir arbeiten auf der Allmend Stettbach, einem spannenden Standort mit vielen Naturschätzen – in der hektischen Agglo. Die trocken-mageren Wiesen müssen vor dem Verbuschen geschützt werden. So kommen die vielen seltenen Blumen immer zu ihrem Platz an der Sonne.

Infos: http://www.wwf.ch/de/aktiv-werden/corporate-volunteering-team-events-im-zeichen-der-natur#

Abklärung Biodiversitätspotential an Bauvorhaben, Stadt Zürich

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Pilotprojekt mit Fachstelle Nachhaltiges Bauen, Amt für Hochbauten der Stadt Zürich: In der Phase Vorprojekt oder Architekturwettbewerb von städtischen Bauvorhaben soll auch abgeklärt werden, ob Naturwerte auf dem Grundstück oder am Gebäude vorhanden sind. Es soll gezeigt werden, wo solche Naturnischen erhaltenswürdig sind, welche ausgebaut oder aufgewertet werden können. Vorschläge werden unterbreitet, wo konkret ökologischer Mehrwert geschaffen werden kann.
Typische Optionen sind: Dachbegrünung, einheimische Sträucher im Umschwung, Nisthilfen für Vögel oder Fledermäuse, entsiegelte Verkehrsflächen, u. v. m.

Periode: Sept. – Dez. 2017
Ort: Ganze Stadt Zürich
Kunde: Amt für Hochbauten, Zürich

Sonniges Biotop über dem Zürcher Central (Sept. 2017)

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Im Auftrag von Grün Stadt Zürich entstand über dem lärmigen Central ein artenreiches kleines Naturgartenjuwel. Die Terrasse in der grossen Stützmauer wurde von Brombeeren und anderem Unkraut befreit. Es entstanden vier verschiedene Zonen, je nach Standort: Rosa gallica gruppiert sich um den Holunder. Auf dem sandigen Boden daneben wurden alle noch vorgefundenen Stauden des Habitats „Magerwiese“ zusammengepflanzt. Weiter vorn ist der Boden lehmig und nie trocken. Dort entstand eine „Prärie“ mit Stauden, die im Sommer und Spätsommer blühen. Die meisten davon einheimisch. Noch weiter rechts über dem Dach des eingebauten ZüriWC ist das Substrat sehr dünn. Eine trockenheitsresistente „Steppe“ wird sich dort wohlfühlen und reich blühen.

Es wurde Wert gelegt auf lange Blühdauer, so dass von März bis Oktober etwas zu sehen ist.
Für Wildbienen wurden spezielle Arten gepflanzt wie Reseden, Natternkopf, Disteln, Astern, etc. Einige Stellen Boden an trockenen Lagen wurden offen gelassen. Tote Holzstöcke an der Mauer können Nistplätze werden.

Neumarkt Zürich: Es wurde Licht!

Der öffentliche Sitzplatz beim Tramhalt „Neumarkt“ ist auch ein Eingangstor zur Altstadt. Er war zuvor von riesigem, düsterem und allergenem Runzligem Schneeball dominiert.
Im Auftrag von Grün Stadt Zürich habe ich die Gebüschmonster stark dezimiert. An ihre Stelle kamen leichte und einheimische Sträucher: Geschlitzlaubiger Holunder, Liguster in drei Sorten, Rote Heckenkirsche, Gemeiner Schneeball. Darunter ein Teppich aus Veilchen und Immergrün.
Prächtig jetzt die Sicht zu den Altstadthäusern, zu Uni und Obergericht.Der Platz hat jetzt visuellen Anschluss zur Umgebung.

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„Neumarkt“ nachher: Lichter Durchblick.

Waldrand Burghalde

Im Rahmen des Projektes „Lebensraum Kulturlandschaft Burghölzli“ war ich 2014 -2016verwantwortlich für Entwicklung und Pflegeeinsätze in der Waldrandzone. Förderung floraler und faunischer Artenvielfalt, v. a. für Wildbienen. Schaffung strukturreicher Übergänge von Wald zu Wiese und Rebberg. Anleitung Freiwilliger bei Habitatpflege.

Sempersteig Treppenaufgang

Freiwillige Arbeit mit dem Quartierverein „Zürich 1 Altstadt r. d. Limmat“:
Ersatz der Efeubegrünung durch vielfältige, blütenreiche Staudenpflanzungen. Schwerpunkt einheimische Blumen. Seit 2011.
Vielbegangenen Treppe zwischen Altstadt und Uni ZH. Hohe Beachtung.